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Weisheit der Sprache: Pfingsten und andere Pf-Worte

planetenkräfte weisheit der sprache May 25, 2021

Ich liebe es, den Zusammenhängen in der Natur nachzuspüren. Seit vielen Jahren schon notiere ich mir, wenn mir Zusammenhänge in der Pflanzen- oder Tierwelt aufgehen. Genauso für die Sprache. Es fasziniert mich, dass Sprache nicht von einzelnen, sondern von uns als Gemeinschaft erschaffen und “komponiert” wurde und wird. Sprache ist eine unaufhörliche kollektive Improvisation.

Und eines ist dabei klar: Hinter den Worten liegt eine große Weisheit, die wir manchmal stärker, manchmal weniger stark bemerken.

Heute, zu Pfingsten, möchte ich ein erstes Beispiel zur Weisheit der Sprache teilen: 

Welches Bild liegt den Worten, die mit “PF-“ beginnen als Gemeinsamkeit zugrunde?

Vielleicht magst Du selber forschen? Hier eine Liste von drei Worten:

  • Pfeffer
  • Pfanne
  • Pferd

Alle diese habe etwas Glühendes, Hitziges, Heißes an sich, oder? Das Pferd hat “Power”, ohne Frage. Die Pfanne ist zum heiß machen. Der Pfeffer schmeckt scharf und feurig. 

Doch wie ist es mit dem Wort “Pfad”? 

Dieser Frage bin ich schon mehrfach nachgegangen und konnte herausbekommen, dass unsere Worte “Fuß” und “Pfad” eine gemeinsame Wurzel teilen. Ein Pfad entsteht durch das Gehen. Wir “brennen” ihn mittels unserer Fußspur in den Wald oder die Wiese, durch unser aktives Tun. Wir sind als Wärme-Wesen in dieser Welt. Durch unseren Atem befeuern wir das Feuer in uns, als welches wir in der Welt sind. Eine Wärmekamera kann das sehr schön zeigen: Ein Menschen, der durch den Schnee wandert, ist wie ein Flamme.

Auch das Wort “Pfiff” hat etwas Heißes an sich. Es hat - in Planetenkräften ausgedrückt  - viel Mars-Kraft. Mars-Kraft ist akut, plötzlich und heiß. Jemand der “pfiffig” ist, ist nicht verschlafen und träge…

Für andere Worte wie “Pflanze” oder “pflanzen” kommt es mir so vor, als würde das “l” nach dem “PF-“ Beginn sich wie kühlend und lindernd darauf legen. Das Pflanzen ist ja ebenso eine aktive gestaltende Tätigkeit. Wie wenn ein Tropfen Wasser auf eine heiße Fläche trifft, - “pffff---“ eben!

Als letzte Wortbildung schauen wir uns nun Pfingsten an. Es wird nun gesagt, es komme von “Pentekoste”, was soviel wie fünfzigster Tag (nach Ostern) meint. 

Es ist jedoch ebenso offensichtlich, dass es ein “feuriges Wort” ist. Der Heilige Geist steigt zu den Menschen nieder, auf ihr Haupt und begeistert, befeuert sie.  Das Pfingstfest war mir immer ein schönes Bild, wie wir Menschen in der Welt leben könnten: inspiriert, begeistert, mit Feuer & Flamme.

Sehr herzlich, Dein Christoph

Welche PF- Worte kommen Dir in den Sinn? Schreibe doch in die Kommentare.

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